Solarstromspeicher: Landesförderung löst Bundesförderung ab

Förderung für Solarstromspeicher in Baden-Württemberg
Das Land Baden-Württemberg fördert Stromspeicher in privaten Haushalten und Gewerbebetrieben. Diese müssen an eine neu zu errichtende Photovoltaikanlage und das Stromnetz angeschlossen sein. Darüber hinaus dürfen die Anlagen nur einen Teil des selbst erzeugten Stroms in das öffentliche Netz einspeisen. Bei Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von:
  • bis zu 30 kWp gilt eine Eigenverbrauchsrate von 50 Prozent
  • mehr als 30 kWp gilt eine Eigenverbrauchsrate von 40 Prozent
     

Das schont die öffentlichen Netze und treibt den Ausbau regenerativer Energien voran. Um zu große und unwirtschaftliche Speicheranlagen zu verhindern, müssen Photovoltaikleistung (kWp) und Speicherkapazität (kWh) in einem Verhältnis von 1,2 zu 1 stehen. Sind die Voraussetzungen erfüllt, gibt es bis Ende 2019 Zuschüsse von:
Sofern sich die Photovoltaikanlagen und Solarstromspeicher in Baden-Württemberg befinden, dürfen natürliche und juristische Personen Förderanträge stellen. Möglich ist das vor Vorhabensbeginn bei der L-Bank. Nach einer Zusage haben Interessierte neun Monate Zeit, das Vorhaben umzusetzen. Ausgezahlt werden die Zuschüsse nach Vorlage und Prüfung eines Verwendungsnachweises. Die Antragsunterlagen stehen auf der Seite der L-Bank zum bereit.

Förderung von Solarstromspeichern in Thüringen
Auch das Land Thüringen bezuschusst Investitionen in Solarstromanlagen, Strom- und Wärmespeicher mit dem Programm „Solar Invest“. Wichtig ist, dass Verbraucher einen großen Teil der geernteten Energie selbst verbrauchen. So gibt es die Mittel der Thüringer Aufbaubank nur dann für neue Stromspeicher, wenn die Anlagen eine Eigenverbrauchsquote von 60 Prozent erreichen. Ist das der Fall, liegt die Zuschusshöhe für:

  • Photovoltaikanlagen und Energiespeichersysteme bei 25 Prozent
  • Saisonale solarthermische Energiespeichersystemen bei 25 Prozent
  • Mieterstrommodelle mit hocheffizienten Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen und Photovoltaikanlagen in Wohngebäuden bei bis zu 80 Prozent
  • Beratungsleistungen oder Machbarkeits- und Wirtschaftlichkeitsstudien zur Realisierung von Mieterstrommodellen bei bis zu 80 Prozent

Bürgerenergiegenossenschaften profitieren hingegen von besseren Konditionen. Denn diese bekommen Zuschüsse von:

  • 40 Prozent für neue Photovoltaikanlagen oder Wärmespeicher
  • 50 Prozent für Photovoltaikanlagen mit Energiespeicher   

Gefördert werden natürliche sowie öffentliche und juristische Personen, sofern die Investitionen einen Wert von 1.000 Euro übersteigen. Die Anträge sind dazu vor dem Vorhabensbeginn an die Thüringer Aufbaubank zu senden. Die Auszahlung erfolgt, nachdem Verbraucher einen Verwendungsnachweis eingereicht haben. Aktuelle Antragsunterlagen stehen auf der Seite der Thüringer Aufbaubank zum Download bereit.

Speicherförderung auch in Sachsen möglich
Über die Sächsische Aufbaubank gibt es auch im Freistaat Sachsen weiterhin hohe Zuschüsse für neue Solarspeicher. Voraussetzung ist, dass diese eine Kapazität von mindestens zwei Kilowattstunden haben. Außerdem darf die Einspeiseleistung der angebundenen Solarstromanlage bei maximal 50 Prozent ihrer Nennleistung liegen. Wer die Voraussetzungen erfüllt, bekommt:

  • eine Basisförderung von 1.000 Euro
  • einen Leistungsbetrag von 200 Euro pro Kilowattstunde

Während die Mindestförderung 1.400 Euro beträgt, liegt die Obergrenze bei 40.000 Euro. Von den hohen Zuschüssen profitieren natürliche und juristische Personen, die eine Solarstrom- und Speicheranlage in Sachsen errichten. Die Beantragung muss auch hier vor dem Vorhabensbeginn in schriftlicher Form erfolgen. Ist die Anlage installiert und in Betrieb, senden Interessenten einen Verwendungsnachweis an die Sächsische Aufbaubank, bevor diese die Mittel auszahlt. Die Antragsunterlagen stehen auf der Seite der Sächsischen Aufbaubank zum Download bereit.


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